|
|
|
Farbiger
Höhepunkt: das Feuerwerk nach Musik im Kulturhaus-Garten. Der bunte Höhepunkt
entschädigte für den im Vergleich zum Vorjahr schwächeren Auftakt. (WR-Bild:
Büdenbender)
|
|
Lüdenscheid. "Kannst Du ´was sehen?" Das war die
wichtigste Frage zum Abschluss der LichtRouten-Eröffnung am Freitag, der
zum bunten Höhepunkt des gesamten Wochenendes wurde. Wer beim Feuerwerk im
Kulturhaus-Garten freien Blick hatte, der bekam Furioses geboten: eine Orgie
in Funken und Farben.
Gold und Silber regnen
in den Garten, und die roten Blitze von bengalischen Lichtern scheinen beinahe
im Takt der karibischen Klänge der Stahltrommeln zu zucken. Vor der Band
lodern plötzlich Stichflammen auf, zaubern Schatten auf die Gesichter der
Musiker, lassen das Saxophon hell aufblitzen, bevor erste Raketen in den
dunklen Nachthimmel aufsteigen.
Der Sound scheint die Feuerwerker anzuheizen. Die Steeldrums dröhnen, treiben
an. Ein Wasserfall aus Funken ergießt sich von den Bäumen in den Garten,
Fontänen spucken zischend ihren bunten Inhalt in die schwarze Nacht.
Ein Break der Musik, ein Moment des Durchatmens für Augen und Ohren, bevor
römische Lichter rote, grüne und silberne Kugeln in die Dunkelheit aufsteigen
lassen. Die Kugeln zerplatzen am Himmel zu hunderten von Sternen, die laut
prasselnd herab regnen und mit der Musik wetteifern.
Am Ende: langer Beifall, viele Zugabe-Rufe. Das Pulver der Feuerwerker ist
unwiederbringlich verschossen. Doch die Musiker legen bereitwillig nochmal
los, auch die Flammen vor der Bühne lodern wieder auf.
Das bunte Spektakel entschädigte für den im Vergleich zum Vorjahr von vielen
als schwächer empfundenen Auftakt der LichtRouten auf dem Sternplatz. Berichte
auf Seiten 4 und 5 Besuchen Sie auch die WR-online-Diashow unter www.westfaelische-rundschau.de/luedenscheid 21.09.2003 Von Carsten Menzel
|